
Im Historischen Museum Rendsburg finden sich neben detailgetreuen Stadtmodellen Abteilungen zum Militär, zum Marktgeschehen um 1900, über Zünfte und Handwerk, Schifffahrt auf Eider- und Nord-Ostsee-Kanal - um nur einige Schwerpunkte zu nennen.

Das Druckmuseum deckt die rasante technik-historische Entwicklung durch die Präsentation von Gutenbergs Handsatz über den Maschinensatz mit Linotype bis hin zum Fotosatz unserer Tage ab. Buchdruckmaschinen und eine Buchbinderei komplettieren die Sammlung.
Die Museen im Kulturzentrum auf Facebook!

Die Museen im Kulturzentrum haben nun auch eine Präsenz auf Facebook:
https://www.facebook.com/pages/Museen-im-Kulturzentrum-Rendsburg/243350565739999?ref=tn_tnmn
Objekt des Monats Januar 2012
Bauteil der Rendsburger Straßendrehbrücke
Material: Stahl
Herkunft und Datierung: Rendsburg, 1913
Inv.-Nr.: 9497
Dieses auf den ersten Blick etwas eigenartig anmutende Stück Stahl sammelte Christian Ladewig kurz nach dem Abriss der Rendsburger Straßendrehbrücke 1965 auf und brachte es vor einigen Monaten in die Museen im Kulturzentrum (von ihm stammt auch die Beschriftung auf dem Bauteil). Wahrscheinlich handelt es sich um ein Verbindungsstück zwischen zwei Stahlträgern, die an dieser Stelle zusammengenietet waren. Das Bauteil ist mit grauer Schutzfarbe bestrichen.
Die Drehbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal (bzw. damals noch Kaiser-Wilhelm-Kanal) wurde 1913 vom Ingenieur Friedrich Voß (der ebenfalls die Eisenbahnhochbrücke errichtete) gebaut, jedoch aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens im Jahre 1961 stillgelegt und 1965 abgerissen. Teilweise mehr als 8000 Fahrzeuge passierten die Brücke Ende der 1950er Jahre täglich. Der Schiffsverkehr hatte jedoch Vorrang, so dass sich bei geöffneter Brücke lange Staus bildeten. Ersetzt wurde die Brücke durch den Kanaltunnel, der heute die wichtigste Querung des Nord-Ostsee-Kanals für den Kraftfahrzeugverkehr in Rendsburg darstellt.
Die Straßendrehbrücke bestand aus zwei Flügeln, die sich auf jeweils einem Pfeiler in unmittelbarer Nähe zum Kanalufer drehten. Insgesamt war die Brücke 164 m lang und 34 m breit. Auf ihrer Fahrbahn war zusätzlich zum Kraftfahrzeugverkehr und einem Gehweg für Fußgänger ein Gleis für die Kleinbahn angelegt.
Neue Sonderausstellung

Die Museen im Kulturzentrum zeigen ab 4.12.2011 die Ausstellung "Sylt - Zehn Norddeutsche Realisten malen die Insel", die in Zusammenarbeit mit der Galerie Müllers in Rendsburg stattfindet.
Die Ausstellung in den Museen im Kulturzentrum wird verlängert bis einschließlich 05.02.2012.
Für das Symposium im Sommer 2011 auf Sylt versammelten sich folgende Künstler: Hans-Joachim Billib, Brigitta Borchert, Tobias Duwe, Frauke Gloyer, André Krigar, Christopher Lehmpfuhl, Lars Möller, Ulf Petermann, Nikolaus Störtenbecker, Till Warwas.
Spielzeugträume - Die Sammlung Jahnke

Im Spätsommer 2011 konnten die Museen im Kulturzentrum Rendsburg die komplette Blechspielzeug-Sammlung des Rendsburger Sammler-Ehepaares Elke und Reinhard Jahnke als Objekt-Spende übernehmen. Der Umfang der über Jahrzehnte auf allen bedeutenden Märkten zusammengetragenen und bei Händlern erworbenen Blechspielzeuge beträgt annähernd 450 Einzelstücke – zum Teil mit Original-Verpackung. Hinzu kommt die Übergabe einer umfangreichen Fachbibliothek.
Die Übernahme der kompletten Blechspielzeug-Sammlung der Rendsburger Sammler Elke und Reinhard Jahnke stellt einen der Höhepunkte in der Geschichte der Museen im Kulturzentrum dar und ist ein Anziehungspunkt für Jung und Alt.
Siehe dazu:
http://www.shz.de/index.php?id=160&tx_ttnews[tt_news]=2236228&no_cache=1
Eine weitere öffentliche Besucherführung durch die Sammlung mit Reinhard Jahnke findet am 03.03.2012 um 14.00h und um 15.30h statt. Um telefonische Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl auf 20 Teilnehmer pro Führung begrenzt ist.
Spendenaufruf
Die Museen im Kulturzentrum bitten Sie um Spenden! Mehr Informationen finden Sie hier.
Neue Öffnungszeiten
Die Museen im Kulturzentrum haben ab sofort durchgängig (ohne Mittagspause) dienstags bis freitags 10h - 18h, samstags und sonntags 10h - 17h geöffnet.
Angebot für Jung und Alt

VORSICHT !KUNST!
Das Projekt "Vorsicht !Kunst!" ist eine Kooperation mit der Offenen Ganztagsschule der Christian-Timm-Schule. Unter der Leitung der freiberuflichen Museumsmitarbeiterin Kirsten Fuchs werden kunstinteressierte Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Kleinprojekten an das Thema Kunst herangeführt. Dabei werden Kreativität und das Einbringen eigener Vorstellungen groß geschrieben. So nahmen die Schüler 2008 erfolgreich an einem internationalen Fotowettbewerb teil und die Einsendungen wurden zeitgleich im Rendsburger Rathaus ausgestellt.
Das Museums-Memory ist fertig und wurde am 2. Juni 2010 feierlich zur Benutzung überreicht!!
Die von der Gruppe hergestellten Spiele wurden am 2. Juni feierlich übergeben. Eines der Spiele wurde der Offenen Ganztagsschule der Christian-Timm-Schule überreicht. Das Memoryspiel mit Motiven aus dem Museum soll zur weiteren Inspirationssuche im Museum einladen.
Das zweite Exemplar ging an die Museen im Kulturzentrum und wird dort im Kassenbereich für Kinder bereit liegen. Es kann einfach Memory gespielt werden oder es kann auf die spannende Suche nach den abgebildeten Motiven gegangen werden. Kleine Hinweise darauf sind in der gesamten Ausstellung angebracht.
Neue Termine für 2012 sind in Planung.
M? halbzwölf
Dies Projekt wurde ursprünglich für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen, die an verschiedenen Sonntagen im Jahr gemeinsam spannenden historischen Dingen, Methoden und Spielen auf den Grund gehen. Seit neuestem richtet sich das Projekt an Menschen ab 8 Jahren, denn es eignet sich gut für einen Ausflug von Großmutter mit Enkel, Vater mit Tochter oder Patenonkel mit Patenkind.
Die Termine finden Sie unter der Rubrik "Kinder/Projekte"
Museen im Kulturzentrum Rendsburg
In unmittelbarer Nähe zum Paradeplatz wurde ab 1695 das „Hohe Arsenal“ durch den Festungsbaumeister Domenico Pelli errichtet. Die dreiflügelige barocke Anlage diente in den folgenden Jahrhunderten militärischen Anforderungen an ein Zeughaus, ehe es 1989 als städtisches Kulturzentrum einer zivilen Nutzung übergeben werden konnte.






