Museum von außen
Historisches Museum
Im Historischen Museum Rendsburg finden sich neben detailgetreuen Stadtmodellen Abteilungen zum Militšr, zum Marktgeschehen um 1900, Łber ZŁnfte und Handwerk, Schifffahrt auf Eider- und Nord-Ostsee-Kanal - um nur einige Schwerpunkte zu nennen.

Druckmuseum
Das Druckmuseum deckt die rasante technik-historische Entwicklung durch die Pršsentation von Gutenbergs Handsatz Łber den Maschinensatz mit Linotype bis hin zum Fotosatz unserer Tage ab. Buchdruckmaschinen und eine Buchbinderei komplettieren die Sammlung.

Museen im Kulturzentrum Rendsburg

In unmittelbarer N√§he zum Paradeplatz wurde ab 1695 das ‚ÄěHohe Arsenal‚Äú durch den Festungsbaumeister Domenico Pelli errichtet. Die dreifl√ľgelige barocke Anlage diente in den folgenden Jahrhunderten milit√§rischen Anforderungen an ein Zeughaus, ehe es 1989 als st√§dtisches Kulturzentrum einer zivilen Nutzung √ľbergeben werden konnte.


Ausstellungsank√ľndigung: "griffelkunst"

Ab dem 24. Mai 2014 wird in den Räumlichkeiten des Museumscafés sowie in Teilen des Druckmuseums die Ausstellung "griffelkunst" zu sehen sein.

Die Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V. verlegt seit 1925 Editionen originaler Graphik. Auflagen zeitgen√∂ssischer K√ľnstler sowie historische Photoeditionen bestimmen das Wahlprogramm. Typisch griffelkunst ist hierbei das Nebeneinander von Werken etablierter und weniger bekannter, oft junger K√ľnstler verschiedener Nationalit√§ten und unterschiedlicher Generationen. Junge und alte Positionen beleben die Auseinandersetzung.

Die Ausstellung zeigt ausgesuchte Werke aus dem Wahlprogramm der "griffelkunst"


Aktuelle Sonderausstellung: "In Gottes Namen drauf". Der Deutsch-Dänische Krieg 1864

Im Jahr 2014 j√§hrt sich nicht nur der Beginn des 1. Weltkrieges zum 100. Mal, es j√§hrt sich zugleich der Deutsch-D√§nische Krieg, welcher vor ziemlich genau 150 Jahren ausbrach.

Seit dem 28.02.2014 zeigen die Museen im Kulturzentrum in diesem Zusammenhang die Sonderausstellung 

"In Gottes Namen drauf" - Der Deutsch-Dänische Krieg 1864

Die Ausstellung wird bis zum 11.05.2014 zu sehen sein.

Im Rahmen der Ausstellung werden in regelm√§√üigen Abst√§nden Vortr√§ge und F√ľhrungen stattfinden. Die genauen Termine k√∂nnen sie dem Begleitprogramm entnehmen:

Begleitprogramm zur Ausstellung

 

Pressestimmen zur Ausstellung:

L√ľbecker Nachrichten vom 07.03.2014

Landeszeitung vom 27.02.2014

Kieler Nachrichten vom 27.02.2014


Objekt des Monats April

Krimschild

Herkunft und Datierung: Rendsburg, 1942

Material: Eisenblech

Inv.-Nr.: HMR 9441

Ein Museum beschäftigt sich mit der Vergangenheit. Nicht immer erschließt sich sofort der Sinn in der Bewahrung alter Gegenstände. Doch die Hinwendung zur Geschichte ermöglicht unter anderem auch ein besseres Verständnis aktueller Konflikte. Eine Auszeichnung der Wehrmacht kann uns beispielsweise auf die komplizierte und wechselhafte Geschichte der Krim aufmerksam machen.

Bereits im 18. Jahrhundert war die Krim Objekt machtpolitischer Interessen und Auseinandersetzungen. Damals eroberte die russische Zarin Katharina II. die zu dem Zeitpunkt noch osmanische Halbinsel. Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu einem erneuten Krimkrieg zwischen Russland und dem Osmanischen Reich. Am Ende des Ersten Weltkriegs besetzten deutsche Truppen die Krim und 1921 gliederten die Bolschewiki sie als autonomes Gebiet in die Sowjetunion ein. Seit 1954 gehörte sie schließlich zur Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik.

Das Objekt des Monats erz√§hlt von einer weiteren Phase des Kampfes um die Krim. Bereits kurz nach Beginn des Zweiten Weltkrieges besetzte die Wehrmacht die Halbinsel. Die Besetzung dauerte mehr als zwei Jahre an und konnte erst 1944 von der Sowjetunion beendet werden. Nach Pl√§nen der Nationalsozialisten sollten dort, wo angeblich einst die Goten lebten, deutsche Siedler sesshaft werden. Der von Adolf Hitler gestiftete Krimschild sollte an die ‚Äěheldenhaften K√§mpfe um die Krim‚Äú erinnern und wurde am linken Oberarm der Uniform getragen. Sch√§tzungsweise 250.000 Soldaten bekamen den Krimschild verliehen.

Durch die Jahrhunderte hinweg war die Krim symbolischer Ort und umkämpftes Gebiet zugleich. Ein Spannungsverhältnis, das ein großes Konfliktpotential in sich birgt und sich auch im aktuellen Krimkonflikt zeigt.

Zu den bisherigen Objekten des Monats gelangen sie hier.


Offizielle √úbergabe der Forschungsergebnisse zur Garnisonsgeschichte

Am vergangenen Freitag √ľberreichten die wissenschaftlichen Leiter des Projektes zur Erforschung der Rendsburger Garnisonsgeschichte (Prof. Dr. Uwe Danker und Prof. Dr. Robert Bohn, IZRG) der Stadt Rendsburg ihre Forschungsergebnisse. 

Im Beisein von Dr. Frauke Dettmer und Alfred Gudd empfingen der B√ľrgermeister der Stadt Rendsburg, Pierre Gilgenast und der Leiter der Museen im Kulturzentrum, Dr. Martin Westphal, die Sammlung wissenschaftlicher Fachbeitr√§ge zur 350-j√§hrigen Garnisonsgeschichte Rendsburgs.

Eine Veröffentlichung der Beiträge wird zum Ende des Jahres 2014 angestrebt.

Pressestimmen:

Landeszeitung vom 29.03.2014

Kieler Nachrichten vom 28.03.2014


Termine f√ľr M?halbzw√∂lf 2014

Die Termine der beliebten Projektreihe M?halbzw√∂lf f√ľr 2014 stehen nun fest.

Der n√§chste Termin ist am 13.04.2014 um 11.30 Uhr und wird sich mit EinDruck! besch√§ftigen.

Weitere Informationen zu M?halbzw√∂lf finden Sie hier.


Studioausstellung im Museumscafé

Ab sofort ist im Museumscaf√© eine Auswahl an Fotos der Serie "Der zweite Blick" der Fotografin Silke Grahn zu sehen. Die Fotos zeigen Objekte aus dem Museumsbestand aus einem etwas anderen Blickwinkel, als der Besucher sie normalerweise wahrnimmt. Dies macht die Begegnung mit den Objekten besonders spannend!

Der Eintritt ist kostenlos.


Die Museen im Kulturzentrum auf Facebook!

Die Museen im Kulturzentrum haben nun auch eine Pr√§senz auf Facebook:

https://www.facebook.com/pages/Museen-im-Kulturzentrum-Rendsburg/243350565739999?ref=tn_tnmn


Spielzeugträume - Die Sammlung Jahnke

Im Sp√§tsommer 2011 konnten die Museen im Kulturzentrum Rendsburg die komplette Blechspielzeug-Sammlung des Rendsburger Sammler-Ehepaares Elke und Reinhard Jahnke als Objekt-Spende √ľbernehmen. Der Umfang der √ľber Jahrzehnte auf allen bedeutenden M√§rkten zusammengetragenen und bei H√§ndlern erworbenen Blechspielzeuge betr√§gt ann√§hernd 450 Einzelst√ľcke ‚Äď zum Teil mit Original-Verpackung. Hinzu kommt die √úbergabe einer umfangreichen Fachbibliothek.

Die √úbernahme der kompletten Blechspielzeug-Sammlung der Rendsburger Sammler Elke und Reinhard Jahnke stellt einen der H√∂hepunkte in der Geschichte der Museen im Kulturzentrum dar und ist ein Anziehungspunkt f√ľr Jung und Alt.  

Siehe dazu:

http://www.shz.de/index.php?id=160&tx_ttnews[tt_news]=2236228&no_cache=1

Alle Besucher, die sich f√ľr eine F√ľhrung durch die Spielzeugsammlung mit Reinhard Jahnke interessieren, melden sich bitte telefonisch an der Museumskasse (04331 331336). Ab einer Anzahl von 8 Interessenten wird in R√ľcksprache mit Herrn Jahnke nach einem passenden Termin gesucht.