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Ausstellungsankündigung "Kaserne an der Eider"

03.07.2017

»Sie sind weg!«

Am 26. März 2008 verließen die letzten Soldaten die Eiderkaserne in Rendsburg. Als letzter offizieller Akt wurde die Bundesflagge niedergeholt und damit gingen über drei Jahrhunderte Militärgeschichte auf dem Gebiet des westlichen Neuwerks zu Ende.

Für viele Rendsburgerinnen und Rendsburger war die Bekanntgabe des Truppenabzuges ein Schock. Man wusste nicht, welche Auswirkungen das Abziehen der Soldaten haben wird. Wie stark wird darüber hinaus die fehlende Kaufkraft in der Stadt ins Gewicht fallen? Wie macht sich das Fehlen der Armee in der Zivilgesellschaft bemerkbar? Was wird aus diesem Gelände? Die Ausstellung »Kaserne an der Eider« widmet sich der Geschichte dieses militärischen Geländes, das nach seiner Schließung so viele Fragen hinterließ.

Was macht dieses Areal historisch so spannend? Militärische Bauten sind oftmals von der Außenwelt abgeschottet, befinden sich in Waldgebieten, weit außerhalb der nächsten Ortschaft oder gar unter der Erde. In Rendsburg befindet sich dieses großflächige Militärgebiet direkt in der Stadt. Diese geographische Nähe sowie die lange Tradition der Nutzung durch verschiedene Nationen und Militärinstitutionen machen eine nähere Beleuchtung besonders interessant.

Die Ausstellung zieht einen historischen Querschnitt durch die Jahrhunderte und zeigt so die Vielfalt der militärischen Nutzung sowie deren Bedeutung für die Region und die Einwohnerinnen und Einwohner. Durch seine lange Präsenz ist das Militär ein untrennbarer Bestandteil der Stadt- und Mentalitätsgeschichte Rendsburgs.